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Haftbefehl gegen einen Berliner Terrorverdächtigen erlassen

Berlin (dts) - Einer der beiden in Berlin festgenommenen Terrorverdächtigen bleibt in Untersuchungshaft. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Freitagabend. Damit gab der Haftrichter dem Antrag der Staatsanwaltschaft statt.

Als Begründung nannte das Gericht eine bestehende Fluchtgefahr. Der 24-Jährige soll gemeinsam mit einem 28-Jährigen aus dem Gaza-Streifen größere Mengen Chemikalien für den Bau einer Bombe bestellt haben. Auch der 28-Jährige wurde am Freitag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Eine Entscheidung wird noch vor Mitternacht erwartet. Die Polizei hatte die beiden Männer am Donnerstag unter dem Verdacht festgenommen, eine "schwere staatsgefährdende Gewalttat" vorbereitet zu haben. Am Freitagnachmittag waren sie unter starken Sicherheitsvorkehrungen zum zuständigen Gericht gebracht worden. Die Festnahme entfachte zudem erneut eine Debatte über die umstrittene Vorratsdatenspeicherung. Aus der Union mehren sich die Forderungen nach einer vorsorglichen Datenspeicherung. Frau Leutheusser-Schnarrenberger machte dagegen erneut deutlich, dass sie keinen Anlass für eine weitere Verschärfung der Gesetze sehe.
DEU / Terrorismus / Justiz / Livemeldung
09.09.2011 · 20:59 Uhr
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