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Guttenberg zieht 1000 Soldaten aus dem Kosovo ab

Ein Bundeswehrsoldat überwacht vom Beobachtungspunkt
Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will die Obergrenze für das Bundeswehrmandat im Kosovo um 1000 Soldaten verringern. «Im Kosovo stellen wir mandatsgemäß bis zu 3500 Soldaten», sagte Guttenberg der «Welt am Sonntag».

«Die Obergrenze soll demnächst um tausend Soldaten verringert werden», so zu Guttenberg. Sollte die Lage auf dem Balkan stabil bleiben, könnten weitere Soldaten heimkehren. «Es kann durchaus sein, dass, wenn die Voraussetzungen gegeben sein sollten, später noch substanziellere Absenkungen möglich sind», sagte der Minister.

Die Mission im Kosovo zeige, dass Erfolg einen langen Atem brauche, sagte Guttenberg weiter. Seit 1999 haben knapp 100 000 Soldaten der Bundeswehr Dienst im Kosovo geleistet. Derzeit ist die die NATO-geführte internationale Schutztruppe KFOR noch mit rund 10 000 Soldaten aus über 30 Ländern im Kosovo präsent, um im Auftrag der Vereinten Nationen einen militärischen Beitrag zur Stabilisierung der Region zu leisten. Deutschland ist größter Truppensteller der KFOR.

Konflikte / Kosovo
02.05.2010 · 09:08 Uhr
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