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Guttenberg trotz Kundus-Affäre weiter beliebt

Bundesverteidigungsminister zu GuttenbergGroßansicht
Berlin (dpa) - Das Ansehen von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in der Bevölkerung hat trotz der Kritik an seinem Vorgehen in der Kundus-Affäre bislang nicht gelitten.

In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage von TNS Forschung für den «Spiegel» liegt Guttenberg zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf Rang 2 der beliebtesten Politiker. Den ersten Platz belegt Bundespräsident Horst Köhler.

Die Um- und Neubesetzungen nach der Bundestagswahl schlagen sich auch in der Politiker-Beliebtheit nieder. So rückte Wolfgang Schäuble um 13 Prozentpunkte vor, seitdem er vom Innen- ins Finanzressort wechselte. Weithin unbekannt sind den Bürgern Neulinge im Kabinett wie Dirk Niebel (Entwicklungshilfe), Norbert Röttgen (Umwelt) oder Philipp Rösler (Gesundheit).

Den größten Bedeutungsverlust muss der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hinnehmen: Nur 46 Prozent wollen dem heutigen SPD-Fraktionschef in Zukunft mehr politisches Gewicht geben, das sind 23 Prozentpunkte weniger als im September. Hingegen legte der neue SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel in der Wählergunst um 7 Prozentpunkte zu und hat Steinmeier fast eingeholt, berichtet das Nachrichtenmagazin.

Konflikte / Bundeswehr / Umfragen / Afghanistan
18.12.2009 · 15:04 Uhr
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