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Guttenberg rechnet mit erheblichen Einsparungen

Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat bekräftigt, dass bei der anstehenden Bundeswehrreform die Sparziele der Bundesregierung nicht im Vordergrund stehen.

«Es wird keine Bundeswehr nach Kassenlage geben», sagte er am Montag nach der Unterrichtung der Experten der Koalitionsfraktionen über seine Pläne. Allerdings seien auch mit dem von ihm vorgestellten Modell «ganz erhebliche Entlastungen zu schaffen».

Guttenberg will die Wehrpflicht aussetzen und die Bundeswehr von rund 250 000 auf bis zu 163 500 Soldaten verkleinern. Eine Streichung der Wehrpflicht aus dem Grundgesetz lehnt der CSU-Politiker aber ab. Er begründete das damit, dass man die Entwicklung der Sicherheitslage nicht absehen könne und deswegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht möglich bleiben müsse. «Ich wundere mich immer wieder über den einen oder anderen Schlaumeier, der weiß, wie in 20 Jahren die Welt aussieht», sagte der Minister.

Verteidigung / Bundeswehr / Reform
23.08.2010 · 16:33 Uhr
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