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Guttenberg leitet zweite Phase der Bundeswehrreform ein

Berlin (dts) - Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am Montag die zweite Phase der Bundeswehrreform eingeleitet. Demnach soll das Ministerium drastisch verkleinert und die Führungsstrukturen gestrafft werden. Geplant sei es rund 1.200 Dienststellen zu kürzen und neun der 17 Abteilungen zu streichen.

Zu Guttenberg kündigte die umfassendste Verwaltungsreform in der Geschichte der Bundeswehr an, bei der es aber zu keinen Kündigungen kommen werde. Künftig soll das Verteidigungsministerium in die Funktionsbereiche "Politik und Planung", "Ressourcen" und "Militärische Auftragserfüllung" eingeteilt werden. Durch die Reformen definitiv gestärkt, wird die Position des Generalinspekteurs. Demnach soll dieser Funktion zukünftig nicht nur bei den Streitkräften, sondern auch im Ministerium eine neue "zentrale Rolle" zukommen. Der Umzug des Ministeriums von Bonn nach Berlin scheint unterdessen vom Tisch. "Das Bonn-Berlin-Gesetz wird nicht angetastet", so der Verteidigungsminister. Geplant sei aber, das Ministerium in Berlin zu konzentrieren und dafür in Bonn ein Bundeswehramt zu schaffen. Derzeit befinden sich sowohl der Hauptsitz, als auch rund 80 Prozent der Mitarbeiter in der ehemaligen Bundeshauptstadt.
DEU / Militär
07.02.2011 · 18:52 Uhr
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