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Guttenberg entschuldigt sich bei Journalisten

Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sich bei der Hauptstadtpresse für seine Informationspolitik in der Plagiatsaffäre entschuldigt.

Der CSU-Politiker hatte am Freitag eine Erklärung dazu im Verteidigungsministerium abgegeben, während eine Bundespressekonferenz mit den Regierungssprechern und den Sprechern der Ministerien stattfand.

Er bitte um «Entschuldigung für die Parallelität der Presseunterrichtungen», schrieb Guttenberg in einem Brief an die Bundespressekonferenz, den Verein der Hauptstadtjournalisten. «Leider wird es gerade in meinem Ressort immer wieder Ereignisse geben, die einen gesetzten Zeitplan durcheinanderbringen. Es ist selbstverständlich, dass ich künftig versuchen werde, Parallelunterrichtungen zu vermeiden.»

Die Bundespressekonferenz hatte sich zuvor bei Guttenberg über das Vorgehen beschwert. Das Ministerium hatte zunächst keine offizielle Begründung für die Terminkollision geliefert. Inoffiziell wurde aber der Angriff auf deutsche Soldaten in Afghanistan mit einem getöteten Bundeswehrsoldaten und mehreren Verletzten als Grund genannt. Die Attacke fand etwa drei Stunden vor der Stellungnahme Guttenbergs statt.

Verteidigung / Wissenschaft / Guttenberg
18.02.2011 · 15:46 Uhr
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