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Güterzug soll Oberleitungen Richtung Berlin auftauen

Berlin (dpa) - Nach der Freigabe der Bahnstrecke Berlin-Hannover in Richtung Westen soll nun ein Güterzug die vereisten Oberleitungen in der Gegenrichtung auftauen.

Der Zug arbeite sich Meter für Meter vor, sagte ein Bahnsprecher am Freitagmorgen. Dadurch fließe Strom und die Leitungen könnten sich wieder erwärmen.

Wenn der Zug eine Ausweichstelle in Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel erreicht habe, könne die Strecke wieder freigegeben werden. Wann das der Fall ist, war zunächst noch nicht absehbar. Nach ersten Schätzungen waren rund 700 Reisende in vier ICE und einem IC-Nachtzug von der Sperrung in der Nacht zum Freitag betroffen.

Die fünf Schnellzüge und der Güterzug waren gegen Mitternacht zwischen Oebisfelde und Stendal in Sachsen-Anhalt liegengeblieben, weil gefrierender Regen die Oberleitungen vereist hatte. Die Personenzüge auf dem Gleis in Richtung Berlin wurden von herbeigerufenen Dieselloks abgeschleppt, berichtete ein Bahnsprecher.

Reisende mussten fünf bis sechs Stunden lang in den Zügen ausharren. Die Heizungen in den Wagen hätten aber funktioniert. Die Achse Hannover-Berlin zählt zu den wichtigsten Verbindungen im bundesweiten Bahnnetz.

Wetter / Verkehr / Bahn
24.12.2010 · 09:54 Uhr
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