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Gül fordert mehr Hilfen für türkische Zuwanderer

Ankara (dpa) - Der türkische Präsident Abdullah Gül hat vor einer politischen Instrumentalisierung der Migrationsdebatte in Deutschland gewarnt. Nötig seien mehr Hilfen etwa beim Erlernen der deutschen Sprache, sagte Gül am Dienstag nach einem Gespräch mit Bundespräsident Christian Wulff in Ankara. «Jetzt sehen wir, wo in der Vergangenheit die Fehler gemacht wurden», sagte Gül bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Der türkische Präsident sagte, Wulff sei auch der Bundespräsident der Bürger aus der Türkei, die loyal zu Deutschland stünden. Ebenso sei er selbst auch Staatspräsident der Juden und Christen in der Türkei. Gül sagte, die Aussagen Wulffs zum Islam in Deutschland habe er sehr geschätzt.

Wulff betonte, dass die Türkei eine große Rolle als Vermittler für den Weltfrieden spielen könne. «Wir sind alte Freunde und wir wollen diese Beziehungen intensivieren», sagte Wulff. Der Bundespräsident war am Vorabend in Begleitung seiner Frau Bettina und einer 15- köpfigen Wirtschaftsdelegation in Ankara eingetroffen.

International / Bundespräsident / Türkei / Deutschland
19.10.2010 · 14:25 Uhr
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