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Gründer und Chef von Kino.to muss sich vor Gericht verantworten

Leipzig (dpa) - Der Gründer und Chef des illegalen Filmportals Kino.to muss sich ab heute vor dem Landgericht Leipzig verantworten. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 39-Jährigen die massenhafte Verletzung von Urheberrechten vor. Über Werbeanzeigen auf der inzwischen geschlossenen Internetseite soll der Leipziger mehrere Millionen Euro kassiert haben. Er hatte Kino.to 2008 gegründet. Im vergangenen Jahr sperrten die Behörden die Plattform, auf der über 135.000 Raubkopien lagerten. Vor kurzem war der Chef-Programmierer zu einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden.

Prozesse / Kriminalität / Medien / Internet
08.05.2012 · 05:09 Uhr
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