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Großbritannien verschärft Bedingungen für EU-Migranten

David Cameron will die Einwanderung aus EU-Staaten eindämmen. Foto: Ben Stansall/ArchivGroßansicht

London (dpa) - Einwanderer aus der Europäischen Union (EU) müssen in Zukunft schärfere Auflagen erfüllen, um in Großbritannien Sozialleistungen zu bekommen.

So müssen sie einen Mindestverdienst von 149 Pfund (181 Euro) pro Woche nachweisen, um zum Beispiel Anspruch auf Kindergeld zu haben, wie das Ministerium für Arbeit und Renten mitteilte. Ab einem Verdienst von 149 Pfund muss in Großbritannien in die Krankenversicherung eingezahlt werden. Wer weniger verdient, muss mit Überprüfungen rechnen, ob er tatsächlich zum Arbeiten im Land ist.

Premierminister David Cameron hatte die Pläne bereits zum 1. Januar 2014 vorgestellt - dem Stichtag, ab dem EU-weit Immigrations-Auflagen für Rumänien und Bulgarien wegfielen. Die Einführung der Grenze ist Teil eines ganzen Pakets von Maßnahmen, mit denen die britische Regierung die Einwanderung aus EU-Staaten eindämmen will. So müssen Migranten in Zukunft mindestens drei Monate warten, bis sie Arbeitslosengeld beziehen können.

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Arbeitsministerium
EU / Arbeitsmarkt / Großbritannien
19.02.2014 · 12:12 Uhr
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