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Großbritannien verlegt Flugzeuge ins Mittelmeer

London (dpa) - Großbritannien hat in Vorbereitung eines militärischen Eingreifens in Libyen mit der Verlegung von Kampfflugzeugen in den Mittelmeerraum begonnen. An dem Einsatz sollen Maschinen der Typen Tornado und Eurofighter beteiligt sein, berichtete die BBC.

Außerdem sollen Aufklärungsflugzeuge der Typen Nimrod und Sentinel sowie VC-Tankflugzeuge in Stellung gebracht werden. Die BBC sendete Bilder, die die Landung zweier kanadischer Kampfjets auf einem schottischen Flugfeld zeigen.

Ihre Senkrechtstarter des Typs Harrier, die auf Flugzeugträgern starten und landen können, hatte die Royal Air Force im November vergangenen Jahres aus Kostengründen außer Dienst gestellt.

Militärexperten erwarten, dass im Falle eines Militärschlages zunächst Tornado-Bomber zum Einsatz kommen werden. Mit ihren Präzisionswaffen können sie Ziele am Boden zerstören, um die libysche Flugabwehr zu schwächen oder auch, um libysche Truppen von Angriffen auf die Rebellen abzuhalten.

Die Eurofighter sollen den Luftkampf gegen libysche Flugzeuge gewinnen, die die Flugverbotszone verletzen. Wie viele Flugzeuge die britische Luftwaffe aufbieten kann, wurde zunächst nicht bekannt. Als mögliche Stützpunkte für den Libyeneinsatz wurden Südfrankreich, Süditalien, Zypern und Malta genannt.

Konflikte / Großbritannien / Libyen
19.03.2011 · 15:46 Uhr
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