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Großbritannien untersagt Bankgeschäfte mit dem Iran

London/Teheran (dts) - Das britische Finanzministerium hat am Montag alle Banken des Landes angewiesen, ihre Geschäfte mit iranischen Instituten zu beenden. Laut Finanzminister George Osborne sei dies das erste Mal, dass die britische Regierung die Kontakte mit dem gesamten Bankensystem eines Landes unterbreche. Die Entscheidung sei angesichts des in der vergangenen Woche veröffentlichten Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA gefällt worden.

Darin waren Hinweise aufgeführt worden, wonach das Militärprogramm des Iran militärische Zwecke verfolge. Neben Großbritannien erwägen Medienberichten zufolge auch die USA eine Reaktion auf die Vorwürfe gegen den Iran. Demnach seien unter anderem Sanktionen gegen eine Reihe iranischer Firmen angedacht. Direkte Maßnahmen, den Banksektor betreffend, solle es aber nicht geben.
Großbritannien / Iran / Finanzindustrie
21.11.2011 · 21:34 Uhr
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