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Großbritannien: Party für Banker muss vorbei sein

London (dpa) - Der britische Finanzminister Alistair Darling hat vor dem G20-Gipfel in Pittsburgh eine harte Linie gegen Banker angekündigt. «Die Schlüsselbotschaft ist, dass die Party für Banker vorbei sein muss», sagte er am Donnerstag in einem Interview mit der BBC.

Künftig müssten sich Bankmanager verantwortungsbewusst verhalten. Die Banker hätten die Krise verursacht, indem sie «Produkte verkauft haben, von denen sie nichts verstanden». «Das Tragische ist, dass nicht sie gelitten haben, sondern alle anderen, weil die Welt in die Rezession gerutscht ist.» 

Er wolle ein System, bei dem Boni eingeschränkt werden. Dabei sollten die Bonuszahlungen auch zurückgefordert werden können, wenn die Bank Verluste macht. Darling sagte aber auch, dass es ein Limit gebe, wie viel durch Regulierung erreicht werden könnte.

Erst am Vortag hatte Deutschlands Finanzminister Peer Steinbrück gegen die Briten gewettert, die härtere Regeln für die Finanzbranche blockieren würden. So hatte sich Großbritannien zum Beispiel geweigert, wegen der Bedeutung seines Finanzplatzes in London eine Obergrenze für Bonuszahlungen einzuführen.

G20 / Gipfel / Finanzen / Großbritannien
24.09.2009 · 12:33 Uhr
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