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Großbritannien: Neue Ministerrücktritte setzen Brown unter Druck

London (dts) - Die britische Regierung unter Gordon Brown gerät immer mehr unter Druck. Im Zuge der heutigen Kabinettsumbildung aufgrund der Spesenaffäre und der absehbar schlechten Ergebnisse bei der Europa- und Kommunalwahl hatten insgesamt fünf Kabinetts-Minister und weitere "Junior-Minister" ihren Rücktritt erklärt. Die zuletzt zurückgetretenen Kabinetts-Minister sind Verteidigungsminister John Hutton und Verkehrsminister Geoff Hoon. Hoon war besonders von der Spesenaffäre betroffen gewesen und musste letzte Woche veruntreute Gelder zurückzahlen. Hutton gab persönliche Gründe für seinen Rücktritt an. Anfang der Woche hatten bereits der Arbeitsminister Purnell, Innenministerin Smith und Gemeindeministerin Blears ihren Ausstieg aus dem Kabinett erklärt. Weiterhin reichten die Minister Tom McNulty, Margaret Beckett und Caroline Flint ihren Rücktritt ein, die nicht offiziell zum Kabinett gehören und "Junior-Minister"-Status haben. In einer Pressekonferenz am Abend gab sich Premierminister Brown jedoch weiterhin zuversichtlich und wies Rücktrittsforderungen zurück. Er übernehme zwar die Verantwortung für die politische Krise, wolle jedoch weiter im Amt bleiben.
Großbritannien / Parteipolitik / Spesenaffäre
05.06.2009 · 18:50 Uhr
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