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Gröhe: Koalition braucht mehr «Teamgeist»

Das ging daneben: Bundeskanzlerin Merkel mit Unions-Fraktionschef Kauder (l.) und Generalsekretär Gröhe. (Archivbild)Großansicht
Berlin (dpa) - Nach der holperigen Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten hat CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe mehr Teamgeist in der schwarz-gelben Koalition gefordert.

In einer Koalition sei politische Führung «Mannschaftsspiel», sagte er am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». «Und schon vor der Bundespräsidentenwahl wussten wir alle: Das muss besser werden, dieses Mannschaftsspiel.» Gröhe ergänzte: «Es ist in der Führung in der Tat mehr Teamgeist erforderlich.»

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Annette Schavan sprach sich dafür aus, den Blick jetzt nach vorn zu richten. Sie sagte im Deutschlandfunk: «Dieser Tag sitzt uns in den Knochen. Wir hätten uns das klare Ergebnis schon früher am Tag gewünscht, aber nun gilt es nach vorne zu schauen.» Auch Schavan plädierte für eine bessere Zusammenarbeit in der schwarz-gelben Koalition. «Teamspiel ist das beste Spiel.» Die CDU-Politikerin plädierte dafür, sich jetzt auf die Sache zu konzentrieren und über Zukunftsthemen zu reden. «Es ist jetzt Zeit für überzeugende Politik.»

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte im Bayerischen Rundfunk zur Wahl Wulffs im dritten Wahlgang: «Das kann man eleganter machen, aber es hat am Schluss geklappt.» Es sei jetzt nicht sinnvoll, nach den Abweichlern in den eigenen Reihen zu suchen. Jetzt sei es wichtig, wieder zur Arbeit zurückzukehren. Es gebe noch «große Dinge in diesem Land zu erledigen», etwa die Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise und die Konsolidierung der Haushalte. «Da erwarten die Menschen ja auch zu Recht Antworten und das heißt halt jetzt arbeiten, arbeiten, arbeiten», sagte Dobrindt.

Bundespräsident
01.07.2010 · 09:44 Uhr
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