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Griechischen Banken wird mit 18 Milliarden Euro geholfen

Athen (dpa) - Den angeschlagenen griechischen Banken wird in den nächsten Tagen mit 18 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen. «Sie werden das Geld am Freitag oder spätestens am Montag erhalten», sagte der Chef der griechischen Notenbank, Giorgos Provopoulos, dem griechischen Staatschef Karolos Papoulias.

Diese Gelder stammen aus dem Hilfsprogramm von 130 Millarden Euro für Griechenland, die der Euro-Rettungsschirm EFSF in mehreren Tranchen auszahlen soll. Sie waren bereits vergangene Woche auf ein Sonderkonto der griechischen Zentralbank (Bank of Greece) überwiesen worden.

Der griechische Notenbankchef betonte, dass der Abfluß von Geldeinlagen der Griechen gestoppen werden müsse. Dies seien Gelder, die der Wirtschaft fehlten. In den vergangenen Tagen waren mehrere Milliarden Euro aus Griechenland in andere Länder überwiesen worden. Insgesamt sollen in den vergangenen drei Jahren Bankenexperten zufolge mehr als 75 Milliarden Euro aus Angst vor einem Ausstieg des Landes aus dem Euro ins Ausland geschafft worden sein.

EU / Finanzen / Banken / Griechenland
24.05.2012 · 17:48 Uhr
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