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Griechische Feuerwehr verhalten optimistisch

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Athen (dpa) - Zum ersten Mal seit Ausbruch der verheerenden Brände im Norden der griechischen Hauptstadt Athen haben sich Vertreter der Feuerwehr vorsichtig optimistisch geäußert. Eine Entwarnung bedeute das aber nicht. Es bestehe die Hoffnung, die Brände am Nachmittag einzudämmen.

Zugleich warnte der Zivilschutz vor der anhaltenden Gefahr. Besonders macht den Löschmannschaften starker Wind zu schaffen. Bis zum Nachmittag soll er nach Vorhersagen der Meteorologen wieder die Stärke sieben erreichen. Im Osten Athens verdunkelte eine kilometerlange und hohe Rauchwolke den Himmel. Vielerorts gingen Asche und glühende Holzstücke nieder. Zahlreiche Menschen klagten über Atembeschwerden.

In den betroffenen Regionen sind zwölf Löschflugzeuge und neun Hubschrauber im Einsatz. Die Maschinen holen aus dem nahegelegenen Meer Wasser und kehren damit zum Festland zurück. Gefährliche Brände toben auch im Westen Athens bei Porto Germeno sowie auf den Inseln Euböa, Skyros und Zakynthos, teilte die Feuerwehr mit.

Bürgermeister aus den Katastrophengebieten sprachen immer wieder von Brandstiftungen. Bodenspekulanten versuchten zunächst den Wald zu zerstören, hieß es. Wenige Monate oder Jahre danach, würden die verbrannten Gebiete für den Bau von Häusern freigegeben. Ein Bürgermeister sprach von «Vetternwirtschaft».

Internet: www.sat24.com/gr

Brände / Wetter / Griechenland
24.08.2009 · 10:50 Uhr
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