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Griechenland: Stimmungstest wird Schicksalswahl

Parlamentsgebäude in AthenGroßansicht

Athen (dpa) - Vor dem Hintergrund harter Sparmaßnahmen der Regierung haben am Sonntag Kommunalwahlen in Griechenland begonnen. Knapp zehn Millionen Wähler sind aufgerufen, neue Bürgermeister und Regionalgouverneure zu bestimmen.

Ministerpräsident Giorgos Papandreou zog vorgezogene Parlamentswahlen nicht aus, sollte seine Panhellenische Sozialistische Partei (Pasok) die Kommunalwahlen verlieren.

Umfragen hatten in den vergangenen Wochen gezeigt, dass viele Wähler ihrer Empörung über das harte Sparprogramm der Sozialisten bei der Abstimmung freien Lauf lassen könnten.

Papandreou hatte in den vergangenen 13 Monaten ein massives Sparprogramm durchgesetzt, um das Land vor dem Bankrott zu retten. Die Opposition hat die Wähler aufgerufen, die Kommunalwahlen als Gelegenheit zum Protest zu nutzen. Die Wahllokale schließen gegen 18.00 Uhr. Mit ersten Ergebnissen und Hochrechnungen wird ab 20.30 Uhr (MEZ) gerechnet.

Wahlen / Griechenland
07.11.2010 · 08:26 Uhr
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