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Griechenland plant "spartanische EU-Präsidentschaft"

Athen (dts) - Die griechische Regierung will angesichts der Finanzkrise ihres Landes mit sehr geringen Mitteln auskommen, wenn sie am 1. Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt. "Es wird eine spartanische Präsidentschaft werden", sagte der für die Koordinierung der Arbeiten zuständige stellvertretende Außenminister Dimitris Kourkoulas der "Welt am Sonntag". "Unsere Gäste werden alles bekommen, was sie brauchen, und es wird so schön hier sein wie immer, aber ohne Übertreibungen wie früher."

Ein Budget von 50 Millionen Euro hat Griechenland laut Kourkoulas für die Präsidentschaft bereitgestellt. Der Minister will mit noch weniger auskommen: "Wir versuchen, das noch zu unterschreiten", sagte er der "Welt am Sonntag" in Athen. Zum Vergleich: Die Vorgänger haben meist zwischen 60 und 80 Millionen Euro ausgegeben. Zudem will Griechenland weitgehend darauf verzichten, zusätzliches Personal für die Aufgabe einzustellen. "85 bis 90 Prozent" aller im Rahmen der EU-Präsidentschaft eingesetzten Kräfte, werden aus dem bestehenden Personalpool kommen, sagte Kourkoulas. "Zum ersten Mal ist der Kostenfaktor einfach sehr wichtig für uns. Wir können es uns nicht leisten, zu viel auszugeben, weder gegenüber der Bevölkerung noch gegenüber der EU", sagte Kourkoulas der "Welt am Sonntag".
Politik / Griechenland / Weltpolitik / Wirtschaftskrise / Parteien
03.11.2013 · 02:00 Uhr
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