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Grass: Einreiseverbot erinnert an DDR-Methoden

München (dpa) - Der Schriftsteller Günter Grass hat das gegen ihn verhängte Einreiseverbot nach Israel als «Zwangsmaßnahme» bezeichnet, die an DDR-Methoden erinnere. Zuvor sei ihm zweimal die Einreise in ein Land verboten worden - in die DDR und Ende der 1980er Jahre nach Birma, schreibt er in einem kurzen Text in der «Süddeutschen Zeitung». In beiden Fällen sei die in Diktaturen übliche Praxis vollzogen worden. Jetzt sei es der Innenminister einer Demokratie, der ihn mit einem Einreiseverbot bestrafe.

Literatur / Israel / Iran
11.04.2012 · 19:25 Uhr
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