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"Gorch Fock"-Kapitän sah keine Anhaltspunkte für Überforderung der Offiziersanwärter beim Aufentern

Kiel (dts) - Der von der "Gorch Fock" abberufene Kapitän, Norbert Schatz, hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" bereits Ende März bei der Staatsanwaltschaft in Kiel ausgesagt. Die Ermittler befragten ihn vier Stunden zu allen Abläufen an Bord, auch zu der umstrittenen Ausbildung von Kadetten. Nach "Focus"-Informationen sah Schatz "keine Anhaltspunkte für eine Überforderung der Offiziersanwärter beim Aufentern".

Die Kadettin Sarah S. war im November aus den Masten auf das Deck der "Gorch Fock" gestürzt. Schatz war damals vorübergehend nicht an Bord. Die Kieler Staatsanwaltschaft befragte laut "Focus" überraschend am Freitag erneut Besatzungsmitglieder des in Verruf geratenen Marineseglers. Eigentlich wollte der ermittelnde Staatsanwalt schon vor mehreren Wochen entscheiden, ob die Vorermittlungen zum Tod der Offiziersanwärterin S. eingestellt werden. Auf Druck der Amtsleitung musste er den Termin jedoch wiederholt verschieben.
DEU / Militär / Schifffahrt / Justiz
15.05.2011 · 11:39 Uhr
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