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GM und deutsche Politik streiten über Zukunft von Opel

Berlin (dts) - Im Bieterwettbewerb um Opel zeichnet sich offenbar eine Auseinandersetzung zwischen dem Mutterkonzern General Motors (GM) und der deutschen Politik ab. Wie das "Handelsblatt" berichtet, wolle der US-Autokonzern schon heute auf einem Treffen mit der Opel-Taskforce in Berlin den Einstieg des Finanzinvestors RHJ International (Ripplewood) empfehlen. Hessens Ministerpräsident Roland Koch hingegen will den US-Amerikanern nicht das letzte Wort in einer Entscheidung über die Zukunft Opels überlassen. "Ob die Meinung von GM der Maßstab für die Zukunftskonzepte von Opel sein kann, wage ich zu bezweifeln", sagte der CDU-Politiker. Die Bundesregierung zeigte zuletzt offen eine Präferenz für österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna. Das heutige Treffen im Kanzleramt werde allerdings nur Informationscharakter haben, eine Entscheidung über Opel soll noch nicht gefällt werden.
DEU / Automobilindustrie
22.07.2009 · 08:45 Uhr
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