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Gift-Mangel verzögert Exekutionen in den USA

Washington (dpa) - In den USA ist ein für Hinrichtungen mit der Giftspritze wichtiges Mittel zur Mangelware geworden. Deshalb verzögern sich bereits Exekutionen. Nach Fällen in den Bundesstaaten Kentucky und Oklahoma kann nun auch in Kalifornien von diesem Freitag an vorerst nicht mehr der tödliche Cocktail verabreicht werden - weil dann das Haltbarkeitsdatum der letzten Charge des Mittels abläuft, wie die «New York Times» meldete. Weshalb es knapp wurde, ist unklar. Das Mittel ist eines von drei Giften, das Todeskandidaten in mehr als 30 Staaten der USA gespritzt wird.

Justiz / Todesstrafe / USA
29.09.2010 · 02:50 Uhr
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