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Gewerkschaften kündigen neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst an

Potsdam (dts) - Die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst wollen ihre Warnstreiks fortsetzen. Das teilte Verdi-Chef Frank Bsirske am Dienstag in Potsdam mit. Zuvor waren die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ergebnislos vertagt worden.

"Jetzt haben wir zwar endlich ein Arbeitgeberangebot, aber eben ein ausgesprochen schlechtes," erklärte der Vorsitzende der Tarifunion des Beamtenbundes dbb, Frank Stöhr, nach Ende der Gespräche. Die Gewerkschaften fordern für die rund zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 6,5 Prozent, jedoch mindestens 200 Euro. Auszubildende sollen übernommen und ihre Vergütung um 100 Euro angehoben werden. Die Arbeitgeber boten zuletzt 3,3 Prozent mehr Lohn.
DEU / Arbeitsmarkt / Proteste
13.03.2012 · 14:26 Uhr
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