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Gewerkschaft der Polizei sieht «entsetzliche Blutspur»

Im Münchner Vorort Ramersdorf wird die Leiche eines ermordeten, 38-jährigen Mannes abtransportiert. Archivfoto: Reinhard KurzendörferGroßansicht

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert, im Fall der Polizisten- und Döner-Morde schnell nach möglichen Hintermännern und Helfern der Täter zu suchen.

Sämtliche Hintergründe müssten ausgeleuchtet werden - und zwar «mit allem, was die Sicherheitsbehörden zur Verfügung haben», betonte GdP-Chef Bernhard Witthaut am Freitag in einer Mitteilung. «Wenn die Hinweise aus Eisenach und Zwickau zutreffen, hat in Deutschland erstmals eine rechtsextremistische Terrorzelle eine entsetzliche Blutspur hinterlassen», sagte Witthaut.

Die Bundesanwaltschaft hatte die Fälle zuvor an sich gezogen, nachdem im Versteck einer Bankräuber-Bande in Zwickau (Sachsen) die Tatwaffe der Döner-Morde gefunden worden war. Das Räubertrio steht außerdem im Zusammenhang mit dem Mord an einer Heilbronner Polizistin vor viereinhalb Jahren.

Die Behörden hätten allerdings keinerlei Hinweise, dass sich Rechtsextreme nach dem Vorbild etwa der Roten Armee Fraktion (RAF) zu ideologisch motivierten schweren Gewalttaten zusammengeschlossen hätten, berichtete die «Süddeutsche» (Samstag) vorab aus Sicherheitskreisen.

Kriminalität / Polizistenmord / Extremismus
11.11.2011 · 22:38 Uhr
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