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Gerichtshof prangert Willkürjustiz in der Ukraine an

Straßburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in einem weitreichenden Urteil Willkürjustiz in der Ukraine verurteilt. Der Fall betraf die Festnahme und Inhaftierung des früheren Innenministers Juri Luzenko im Jahr 2010. Die Festnahme und Inhaftierung des Politikers sei «willkürlich und ungesetzlich» gewesen, urteilte der Gerichtshof. Die Richter sprachen Luzenko eine Entschädigung von 15 000 Euro zu. Der Politiker büßt eine vierjährige Haftstrafe wegen Amtsmissbrauchs ab.

Menschenrechte / Ukraine
03.07.2012 · 14:27 Uhr
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