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Gerichtshof fordert genaueste Prüfung bei Tötung auf Verlangen

Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof fordert vor der Verurteilung wegen Tötung auf Verlangen eine eingehende Prüfung. In einer Entscheidung des Karlsruher Gerichts heißt es, ausgeschlossen werden müsse, dass der Wunsch nur in einer verzweifelten Augenblicksstimmung geäußert worden sei. Die Richter hoben damit ein Urteil des Landgerichts Verden in Niedersachsen aus dem vergangenen Jahr auf. Darin ging es um einen damals 74 Jahre alten Mann, der seine 53-jährige Frau offenbar auf deren Wunsch hin mit einem Kopfschuss getötet hat. Der Fall muss jetzt neu aufgerollt werden.

Urteile / Kriminalität
07.10.2010 · 11:07 Uhr
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