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Gericht will im Wulff-Prozess Zwischenfazit ziehen

Im Wulff-Prozess soll es ein Zwischenfazit des Landgerichts geben - es wird mit Spannung erwartet. Foto: Fabian BimmerGroßansicht

Hannover (dpa) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff wird mit Spannung ein Zwischenfazit des Landgerichts Hannover erwartet. Das Gericht will sich darin zum bisherigen Prozessverlauf äußern und einen Ausblick auf das weitere Verfahren geben.

Juristen halten es deshalb für möglich, dass das Verfahren früher als geplant zu Ende geht. Das Gericht hatte zunächst Verhandlungstage bis Ende April angesetzt.

Vor dem Zwischenfazit am Nachmittag will das Gericht am achten Verhandlungstag eine weitere Zeugin befragen. Es handelt sich um eine Oktoberfestbedienung, die per Video zugeschaltet werden soll. Wulff ist wegen Vorteilsannahme angeklagt, weil er sich beim Besuch des Münchner Oktoberfests im Jahr 2008 Hotel- und Essenskosten in Höhe von 720 Euro von dem Filmfinancier David Groenewold bezahlen ließ und im Gegenzug für eines seiner Filmprojekte geworben haben soll. Groenewold muss sich wegen Vorteilsgewährung verantworten.

Prozesse / Affären / Wulff
19.12.2013 · 07:39 Uhr
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