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Gericht in Birma lehnt Suu Kyis Berufung ab

Die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi neben einem Poster ihres Vaters, dem General und Unabhängigkeitskämpfer Bogyoke Aung San (Archivbild).
Rangun (dpa) - Ein Gericht in Birma hat die Berufung der Dissidentin Aung San Suu Kyi gegen das jüngste Hausarrest-Urteil erwartungsgemäß abgelehnt. Das teilte ihr Anwalt am Freitag in Rangun mit.

Er kündigte weitere Schritte vor der nächsthöheren Instanz an. Birma ist seit 1962 eine Militärdiktatur. Menschenrechtler zweifeln an der Unabhängigkeit der Gerichte.

Suu Kyi, die seit Jahren unter Hausarrest lebt, war im August zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil ein Amerikaner im Mai unerlaubt durch einen See zu ihren Haus geschwommen war. Suu Kyi habe damit die Auflagen des Hausarrests verletzt, urteilte das Gericht. Junta-Chef Than Shwe wandelte die Strafe dann in Hausarrest um.

Menschenrechte / Birma
02.10.2009 · 10:50 Uhr
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