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Genmanipulation an Moskitos könnte Ausbreitung von Malaria reduzieren

London/Seattle (dts) - Wissenschaftler haben einen Weg gefunden große Moskito-Populationen dahingehend genetisch zu verändern, dass dadurch die Ausbreitung der tödlichen Krankheit Malaria reduziert werden kann. In einer Studie, die in der Zeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde, haben Forscher vom Imperial College London und der Universität von Washington, Seattle herausgefunden, dass gezielte gentechnische Veränderungen an einigen Mücken und die anschließende Vermehrung dazu führen könnten, dass diese Veränderung in kommenden Generationen auch größere Populationen von Mücken beeinflusse. Dieser erfolgreiche Beweis könne nun in Zukunft verwendet werden, um genetische Veränderungen in wilden Populationen zu streuen, um letztendlich die Mücke dahingehend zu verändern, dass sie weniger in der Lage ist, Malaria zu übertragen, hieß es.

Allerdings hänge der Erfolg der genetischen Veränderung davon ab, dass diese von Anfang auch in großen Mücken-Populationen wirksam verbreitet werde, so die Forscher. Malaria ist eine Infektionskrankheit, von der mehr als 240 Millionen Menschen jährlich betroffen sind. Jedes Jahr sterben an der Krankheit rund 850.000 Menschen.
Großbritannien / USA / Wissenschaft / Gesundheit
20.04.2011 · 22:17 Uhr
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