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General Motors wird für Entscheidung über Opel heftig kritisiert

Rüsselsheim (dts) - Die Entscheidung des US-Autobauers General Motors (GM), Opel nicht zu verkaufen, ist auf große Kritik gestoßen. "Es wird keine Verhandlungen zwischen General Motors und den Arbeitnehmervertretern bei Opel geben, es gibt nichts zu verhandeln", so der Leiter des IG Metall Bezirks Frankfurt und Opel-Aufsichtsratmitglied Armin Schild gegenüber der Onlineausgabe der "Welt". GM habe mit der Entscheidung, Opel nicht zu verkaufen, "das Gesamtpaket über eine Beteiligung der Mitarbeiter an Opel und einem entsprechenden Beitrag zurückgewiesen." GM-Chef Fritz Henderson ist der Ansicht, dass Opel den Großteil seines Finanzbedarfs selbst tragen soll. Ferner wolle der US-Konzern aber auch europäische Regierungen um Hilfe bitten und schon in Kürze einen Sanierungsplan für Opel vorlegen. Henderson hat ein Insolvenzverfahren für Opel weiter nicht ausgeschlossen. GM will überdies etwa 10000 Stellen in Europa streichen, was dem Konzept von Magna angeblich ungefähr entsprechen würde. Auch einzelne Ministerpräsidenten setzen Opel unter Druck. So fordert der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) eine möglichst schnelle Präsentation der Sanierungspläne. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sagte unter anderem, dass es nun neue Perspektiven gegen müsse.
DEU / Automobilindustrie
05.11.2009 · 23:29 Uhr
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