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Geheimlager: USA enthüllen Namen von Gefangenen

Die USA informieren erstmals das Rote Kreuz über die Identität von Terrorverdächtigen in geheimen Lagern. (Symbolbild)Großansicht
Washington (dpa) - Die USA informieren erstmals das Rote Kreuz über die Identität von Terrorverdächtigen und Rebellen, die sie in geheimen Lagern im Irak und in Afghanistan festhalten.

Wie die «New York Times» am Samstag berichtete, ist das Pentagon in diesem Monat stillschweigend von seiner bisherigen Praxis abgerückt, nach der die Namen mit Hinweis auf mögliche Schäden im Kampf gegen Terroristen und Aufständische geheim gehalten wurden.

US-Präsident Barack Obama hat zwar im Januar die Schließung geheimer CIA-Gefängnisse angeordnet und die des Lagers Guantánamo Bay auf Kuba binnen eines Jahres angekündigt. Die USA unterhalten aber weiterhin Lager in Balad (Irak) und Bagram (Afghanistan) mit Gefangenen, die in beiden Ländern gefasst wurden. Der Zeitung zufolge spricht das Pentagon von Transitlagern, in denen erste Untersuchungen und Prüfungen der Gefangenen stattfinden, bevor sie dann in andere Einrichtungen verlegt werden.

Während dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz Zugang zu fast allen Militärgefängnissen und Gefangenenlagern im Irak und Afghanistan gestattet worden sei, hätten die USA die beiden Camps davon ausgeschlossen.

Terrorismus / USA
23.08.2009 · 11:42 Uhr
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