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Geheimdienste: Bin Laden bekam Hilfe aus Pakistan

Bin Ladens Anwesen befindet sich in Nachbarschaft einer Militärakademie. Geheimdienstexperten sind überzeugt, dass der Al-Kaida-Chef Hilfe von pakistanischen Behörden hatte.

Washington (dpa) - Geheimdienstexperten in den USA und Europa sind einem Zeitungsbericht zufolge überzeugt, dass Terroristenchef Osama bin Laden Hilfe von pakistanischen Behörden hatte.

«Es gibt keinen Zweifel, dass er von einigen innerhalb des (mächtigen pakistanischen Militär-Geheimdienstes) ISI beschützt wurde», zitiert das «Wall Street Journal» am Donnerstag einen europäischen Geheimdienstmitarbeiter.

Die Experten hätten zwar keine Beweise für ihre Aussagen, schreibt die Zeitung weiter. Sie verwiesen aber auf die Nähe Abbottabads zur Hauptstadt Islamabad und den Umstand, dass dort zahlreiche aktive und pensionierte pakistanische Militärs und Geheimdienstler leben. Das Anwesen Bin Ladens befindet sich zudem in Nachbarschaft einer Elite-Militärakademie. Vermutlich hätten pakistanische Stellen Bin Laden in der Vergangenheit mit Tipps versorgt, um ihm einen Vorsprung vor amerikanischen Fahndern zu verschaffen.

Abbottabad war dem Bericht zufolge dem pakistanischen Geheimdienst seit 2003 als möglicher Unterschlupf für Al-Kaida-Führer bekannt. Seitdem sei dort mehrfach nach Terrorverdächtigen gesucht worden.

Terrorismus / USA
05.05.2011 · 22:53 Uhr
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