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Gauck ernennt Minister und würdigt die Opposition

Bundespräsident Joachim Gauck überreicht die Ernennungsurkunde an den neuen Innenminister, Thomas de Maizière. Kanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Gabriel und Außenminister Steinmeier schauen zu. Foto: Bernd von JutrczenkaGroßansicht

Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat nach der Kanzlerin auch die neuen Bundesminister ernannt. Den Anfang machte er dabei am Dienstag im Berliner Schloss Bellevue mit Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD).

Ausdrücklich würdigte Gauck die Funktion der Opposition. Zahlenmäßig sei sie zwar klein. «Das ändert nichts an ihrer unverändert wichtigen Rolle, Ihre Regierung zu kontrollieren und politische Alternativen zu formulieren», sagte Gauck an die Adresse von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Minister.

Der neuen Regierung wünschte Gauck den Mut, auch schwierige Probleme anzugehen. «Ich bin mir sicher, dass Sie mit Ihrer besonders großen Mehrheit besonders verantwortungsvoll umgehen», sagte Gauck.

Deutschland stehe weiterhin vor großen Herausforderungen. «Wir fragen uns: Werden wir erneut Mut zu notwendigen Reformen finden?», sagte Gauck. Er sprach besonders den demografischen Wandel an, die Balance zwischen Wachstum, Zukunftsfähigkeit und sozialen Standards sowie Bildung für wirklich alle. Einen Schwerpunkt legte Gauck auf die Weiterentwicklung der Europäischen Union als Bund für Frieden, Freiheit und Menschenrechte.

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17.12.2013 · 13:21 Uhr
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