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Gaddafis Helfern droht Strafverfolgung

New York/Tel Aviv (dpa) - Die Sicherheitskräfte von Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi müssen nach Angaben von Menschenrechtlern mit internationaler Strafverfolgung rechnen.

Die Kommandeure und Mitglieder der libyschen Sicherheitskräfte sowie alle ausländischen Kämpfer könnten nach internationalem Recht wegen des ungesetzlichen Einsatzes von Gewalt und Schusswaffen bestraft werden, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) am Freitagabend (Ortszeit) in New York mit. Demnach müssen nicht nur diejenigen, die Verbrechen begangen haben, mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen, sondern auch die Befehlsgeber.

Jeder Polizist, Soldat und ausländischer Kämpfer sollte gewarnt sein, heißt es. «Es gibt keine Immunität, selbst wenn Ihr auf Befehl handelt. Ihr habt die Pflicht, ungesetzlichen Befehlen den Gehorsam zu verweigern», appelliert die Menschenrechtsorganisation an Gaddafis Einheiten.

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Human Rights Watch
Unruhen / Libyen
26.02.2011 · 11:13 Uhr
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