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Fünf Tote und 193 Verletzte bei Meuterei in Ecuador

Staatskrise in EcuadorGroßansicht

Quito (dpa) - Bei der Meuterei von Teilen der ecuadorianischen Polizei und des Militärs sind nach Angaben der Regierung vom Freitag insgesamt fünf Menschen getötet und 193 verletzt worden.

Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Polizisten sowie drei Zivilisten, zitierte die Zeitung «El Mercurio» Gesundheitsminister David Chiriboga. Die meisten Verletzten würden wegen Schusswunden behandelt. Zunächst war von zwei bis drei Toten berichtet worden.

Präsident Rafael Correa war am Vortag von den Meuterern stundenlang in einem Hospital der Hauptstadt Quito festgehalten worden. Erst in der Nacht war er von loyalen Eliteeinheiten befreit worden. Er hatte den rebellierenden Beamten, die gegen befürchtete Einkommensverluste protestierten, einen Umsturzversuch vorgeworfen und den Ausnahmezustand verhängt. Nach seiner Befreiung beruhigte sich die Lage und die Polizisten nahmen ihren Dienst wieder auf.

Die katholische Kirche des Andenstaates rief unterdessen beide Seiten zu einem Dialog auf. Weder die Regierung noch das Parlament sollten versuchen, ihren Willen anderen einfach aufzudrängen, warnte die Kirchenführung. Correa hatte während der Meuterei jeden Dialog unter Zwang abgelehnt, sich jedoch grundsätzlich zu Gesprächen bereit erklärt.

Konflikte / Ecuador
02.10.2010 · 12:24 Uhr
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