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Fünf bis zwölf Jahre Haft für "Sauerland-Gruppe"

Düsseldorf (dts) - Das Oberlandesgericht in Düsseldorf hat heute das Urteil im Prozess gegen die sogenannte "Sauerland-Gruppe" gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte den vier Beschuldigten die Mitgliedschaft in der Terrorvereinigung Islamische Dschihad Union (IJU) und die Verabredung zum vielfachen Mord vorgeworfen. Fritz G. und Daniel S. sollen für zwölf Jahre ins Gefängnis. Im Vorfeld hatte die Staatsanwaltschaft für Daniel S. 13 Jahre Haft gefordert, weil er bei seiner Festnahme versucht haben soll, auf einen Polizisten zu schießen. Adem Y. erhielt eine Haftstrafe von elf Jahren. Atilla S. muss für fünf Jahre in Haft. Er gilt lediglich als Unterstützer der Terrorgruppe. Die Verhandlung hat nur zehn Monate gedauert, weil die vier Täter umfangreiche Geständnisse abgelegt hatten. Ermittler der Polizei hatten die Angeklagten im September 2007 nach monatelanger Überwachung im Sauerland festgenommen. Der "Sauerland-Prozess" gilt als das umfangreichste Terrorverfahren in Deutschland seit RAF-Zeiten.
DEU / Justiz / Kriminalität / Terrorismus
04.03.2010 · 11:18 Uhr
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