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Frühchen in Jena mit resistentem Darmkeim infiziert

Jena (dts) - In Jena ist bei 14 Frühchen ein gegen Antibiotika resistenter Darmkeim festgestellt worden. Der Direktor der Kinderklinik des Jenaer Universitätsklinikums, James Beck, erklärte, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Darmkeim und dem Tod eines der Frühchen gebe. Dieses sei an seiner körperlichen Unreife nach einer extrem frühen Geburt gestorben.

Acht der infizierten Babys seien bereits aus der Klinik entlassen worden, fünf würden noch stationär versorgt, so der Arzt. Bei dem Keim handelt es sich um Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE), die zu schweren Infektionen bis hin zur Blutvergiftung führen können. Durch den häufigen Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung werden immer häufiger Keime resistent gegen das Arzneimittel. Im März waren in Bremen mehrere Neugeborene an der Infektion mit ähnlichen Keimen gestorben. Allerdings gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Infektionen in Jena und Bremen.
DEU / THÜ / Gesundheit
08.06.2012 · 15:09 Uhr
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