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Friedrich verurteilt Aktivitäten radikal-islamischer Salafisten

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat zum Auftakt der Islamkonferenz die Aktivitäten radikaler Salafisten verurteilt. Religionsfreiheit sei ein hohes Gut», sagte er in Berlin. Es gehe aber nicht um die Verteilung des Koran. Die Salafisten wollten nicht für eine Religion werben, sondern für eine Ideologie. Salafisten hatten am vergangenen Wochenende in deutschen Städten wieder kostenlos Koranexemplare verteilt und damit eine Debatte ausgelöst. Schwerpunkte der Islamkonferenz in diesem Jahr sind die Themen Geschlechtergerechtigkeit und Integration von Muslimen auf dem Arbeitsmarkt, aber auch die Verhinderung extremistischer Gewalttaten.

Gesellschaft / Integration
19.04.2012 · 11:22 Uhr
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