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Friedrich: Härtere Strafen für junge Täter

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat härtere Strafen für junge Täter gefordert. Ein Warnschussarrest könne gerade im Bereich der Jugendkriminalität weiterhelfen, sagte Friedrich am Freitag bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik in Berlin.

Sein hessischer Amtskollegen Boris Rhein (CDU) sagte, er finde die Diskussion richtig, dass bei Heranwachsenden das Erwachsenenstrafrecht angewandt werden sollte. Der wichtigste Punkt sei jedoch, dass die Strafe für eine Tat auf dem Fuße folgen müsse.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung will das Gesetz so ändern, dass der Warnschussarrest künftig neben einer zur Bewährung ausgesetzten Jugendstrafe angeordnet werden kann. Das Thema Jugendkriminalität war im April heftig diskutiert worden, nachdem ein 18 Jahre alter Schüler in einem Berliner U-Bahnhof einen 29 Jahre alten Mann mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzte.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2010 weist aber rückläufige Zahlen bei der Jugendkriminalität aus. Demnach ging die Zahl tatverdächtiger Jugendlicher im Alter von 14 bis unter 18 Jahre um 6,9 Prozent auf rund 231 500 zurück. Friedrich gab aber zu bedenken, dass die Zahlen zwischen 1993 und 2008 stark zugenommen hatten. Große Probleme mit Jugendkriminalität gebe es insbesondere in den Ballungszentren und großen Städten mit schwieriger Sozialstruktur.

Innere Sicherheit / Kriminalität
20.05.2011 · 21:19 Uhr
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