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Friedrich fordert Aufklärung vom Verfassungsschutz

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Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) fordert angesichts der Enthüllungen zu Mordanschlägen einer rechtsradikalen Gruppe eine «bessere Verzahnung von Polizei und Verfassungsschutz auf Länderebene». Das sagte Friedrich der «Bild»-Zeitung.

Es sei «sehr beunruhigend, dass zwischen der Mordserie in ganz Deutschland und der rechtsextremen Szene in Thüringen kein Zusammenhang erkannt wurde», so Friedrich weiter.

Die Bundesanwaltschaft ermittle wegen des Vorwurfs der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Bei den Ermittlungen werde sich «sicher rasch klären», ob hinter den bekannten Tätern «ein größeres Netzwerk» stehe, sagte Friedrich der Zeitung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gebe es «keine Kontakte» zwischen den bekannten Tätern und dem Verfassungsschutz oder dem Bundeskriminalamt. Da sich die Vorgänge im Bereich des Thüringer Landes-Verfassungsschutzes abgespielt hätten, müsse diese Behörde nun «dringend aufklären». «Ich bin dem thüringischen Innenminister daher sehr dankbar, dass er eine Kommission eingesetzt hat, die genau auch diese Fragen klären soll und wird», so Friedrich.

Kriminalität / Extremismus / Mordserie
14.11.2011 · 09:32 Uhr
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