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Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo lässt China toben

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Oslo/Peking/Berlin (dpa) - Chinas Führung schäumt. Der Menschenrechtler Liu Xiaobo bekommt den Friedensnobelpreis 2010. Vermutlich weiß er davon noch gar nichts. Liu sitzt im Gefängnis - fernab von Peking. Die Auszeichnung gibt der stark dezimierten Demokratiebewegung in China neuen Aufwind. Die Führung in Peking reagierte mit aller Schärfe, aber auch offensichtlicher Hilflosigkeit auf die Entscheidung des Komitees. Liu sei «ein Krimineller».

Nobelpreise / International
08.10.2010 · 23:04 Uhr
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