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Freispruch im Prozess um Zugspitzlauf

Garmisch-Partenkirchen (dts) - Der 54-jährige Veranstalter Peter K. ist heute vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung zweier Teilnehmer des Zugspitze-Rennens 2008 freigesprochen wurden. Das teilte das Amtsgericht in Garmisch-Partenkirchen mit. Die Staatsanwaltschaft warf Peter K. vor, das Unglück durch Unterlassung eines Funkspruches über die Verschlechterung der Wetterlage herbeigeführt zu haben. Für die Verteidigung stand allerdings die Selbstverantwortung der Läufer im Vordergrund. So waren einige mit leichter Sommerbekleidung auf rund 2000 Höhenmetern unterwegs. Zum Prozess kam es, weil der Veranstalter dem Strafbefehl über eine Geldstrafe von 13500 Euro nicht nachkam. Er sah sich keiner Schuld bewusst, bedauerte am Prozessausgang jedoch das tödliche Unglück. "Ich werde gerne darauf schauen, dass bei zukünftigen Läufen die Läufer keinen Schaden nehmen", so der Unternehmer. Im Juli 2008 waren rund 600 Teilnehmer zum Bergrennen aufgebrochen. Durch widrige Wetterumstände verletzten sich neun Sportler leicht, zwei starben an Unterkühlung.
DEU / BY / Justiz
01.12.2009 · 23:18 Uhr
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