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Frau von Friedensnobelpreisträger muss Peking verlassen

Peking (dpa) - Die Frau des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ist von der chinesischen Polizei zur Abreise aus Peking gezwungen worden. Liu Xia soll auf dem Weg in die Stadt Jinzhou im Nordosten sein. Dort ist ihr Mann inhaftiert. Das norwegische Nobelkomitee in Oslo hatte den 54-Jährigen gestern für «seinen langen und gewaltlosen Kampf für fundamentale Menschenrechte» ausgezeichnet. Die Führung in Peking hatte mit aller Schärfe auf die Entscheidung des Komitees reagiert.

Nobelpreise / International / China
09.10.2010 · 05:57 Uhr
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