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Französische Ministerin: «Frankreich ist ein Opfer»

Paris (dpa) - Die französische Regierung fürchtet angesichts der Vorwürfe gegen den IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn um den Ruf ihres Landes.

«Neben dem mutmaßlichen Opfer, dem Zimmermädchen, gibt es bereits ein nachweisliches Opfer, und das ist Frankreich», sagte Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet am Montag dem Sender Canal +. «Ich bin überrascht, wie schnell man in Frankreich über die politischen Folgen diskutiert. Die Vorwürfe gegen ihn wiegen sehr schwer», fügte sie hinzu. Es sei wohl eine französische Eigenart, schnell an Verschwörungstheorien zu denken. «Ich habe Vertrauen in die amerikanische Justiz», betonte sie. Bislang hatten sich französische Regierungsmitglieder mit Kommentaren zu der Affäre stark zurückgehalten.

Kriminalität / Finanzen / USA / Frankreich
16.05.2011 · 11:40 Uhr
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