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Französische Bahn muss für Verspätung entschädigen

Paris (dpa) - Die französische Bahn muss einen Rechtsanwalt für einen verlorenen Prozess entschädigen. Er hatte wegen eines verspäteten Zugs einen Gerichtstermin verpasst. Der SNCF-Konzern muss ihm nun etwa 4800 Euro zahlen. Dies sei ein Präzedenzfall, der vermutlich viele ähnliche Forderungen nach sich ziehen werde, schriebt die Zeitung «Le Parisien». Ein Sprecher der Bahn wollte sich nicht zu dem Einzelfall äußern. Man müsse das Netz der Bahn verbessern. Derzeit seien immerhin neun von zehn Zügen pünktlich.

Bahn / Frankreich
10.12.2010 · 11:17 Uhr
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