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Frankreich erwägt Aussetzung des Schengen-Abkommens

Paris (dts) - Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy erwägt die Aussetzung des Schengen-Abkommens, um den Strom nordafrikanischer Flüchtlinge in das Land zu unterbinden. Der im Abkommen festgelegte Umgang mit Flüchtlingen sei mangelhaft, hieß es aus Paris. Am kommenden Dienstag wolle Sarkozy diese Möglichkeit bei bei einem Treffen mit dem italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi in Rom besprechen, hieß es aus Regierungskreisen.

Das Schengen-Abkommen erlaubt derzeit den Flüchtlingen ohne Kontrollen von einem Land zum anderen in Europa zu reisen. So versuchen zahlreiche Flüchtlinge aus Nordafrika über Italien nach Europa zu gelangen. Seit Wochen streiten die EU-Länder über den Umgang mit der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen nach den Umstürzen in Nordafrika.
Frankreich / Weltpolitik
23.04.2011 · 09:37 Uhr
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