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Frankreich bricht diplomatische Aktivitäten ab

Paris (dpa) - Frankreich hat seine Botschaft in Libyen geschlossen und alle diplomatischen Aktivitäten dort bis auf weiteres abgebrochen. Das teilte das Außenministerium in Paris am Abend in einer Erklärung mit. Das Botschaftspersonal in Tripolis sei evakuiert worden.

Auch Großbritannien hat seine Botschaft in Tripolis vorübergehend geschlossen. Die diplomatische Arbeit sei vorerst ausgesetzt worden, teilte das Außenministerium in London mit. Die Botschaftsangehörigen hätten in der letzten von mehreren Chartermaschinen Platz genommen, die 53 britische Staatsbürger und 47 Menschen anderer Nationalität nach London brachte.

Vorübergehend werde die Türkei die britischen Interessen in Libyen wahrnehmen. Lediglich eine britische Pro-Konsulin sei geblieben und arbeite eng mit der türkischen Botschaft in Tripolis zusammen.

Unterdessen haben die Briten mit Militärmaschinen vom Typ Hercules 150 Landsleute aus Wüstengebieten südlich der libyschen Stadt Bengasi in Sicherheit gebracht, wie Verteidigungsminister Liam Fox bestätigte. Die Militärflugzeuge seien in Malta gelandet.

Bereits am Vormittag hatten die britische Marine mit einem Kriegsschiff Landsleute aus Libyen abgeholt und auf die vorgelagerte Insel Malta gebracht. Das Schiff kehre nach Libyen zurück, um möglicherweise verbliebene Briten an Bord nehmen zu können.

Unruhen / Libyen / Großbritannien
26.02.2011 · 22:16 Uhr
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