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Frage & Antwort: Was sind eigentlich Käse-Imitate

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Berlin (dpa) - Meldungen über Schummelkäse verunsichern immer mehr Verbraucher. Hier einige Fragen und Antworten zum Thema:

Haben Käseimitate für Verbraucher auch Vorteile?

Ja, für einige Verbraucher können sie durchaus Vorzüge haben: Menschen mit einer Laktoseintoleranz beispielsweise müssen eigentlich meist auf Kuhmilchprodukte verzichten. Mithilfe der Imitate können sie dennoch wieder den geliebten Käsegeschmack schmecken. Auch viele Veganer, die lieber auf alle tierischen Erzeugnisse verzichten, haben mit dem Kunstkäse weniger Gewissensbisse.

Wie müssen Käseimitate gekennzeichnet werden?

Lebensmittel mit Käseimitaten müssen für den Verbraucher klar erkennbar sein. So dürfen beispielsweise Brötchen mit Käseimitat nicht «Käsebrötchen» heißen, sondern müssen anders benannt werden. Bei Fertigprodukten sollte es eine Zutatenliste geben. Irreführungen der Verbraucher sind laut Bundesverbraucherschutzministerium zu vermeiden.

Warum heißt es Analog-Käse? Das erweckt doch den Anschein, dass es sich um Käse handelt.

Darüber wird noch diskutiert. Das Bundesverbraucherschutzministerium und andere Experten fordern, dass ein zutreffender Begriff gewählt wird, der nicht wie Analog-Käse das Wort Käse enthält. Stattdessen sei es besser, das Produkt so zu beschreiben, dass es nicht verwechselt werden könne, also zum Beispiel «Pizzabelag mit Pflanzenfett».

Bundesverbraucherschutzministerium: www.bmelv.de

Verbraucher / Essen & Trinken
11.07.2009 · 22:04 Uhr
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