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Fox: Militäroperation in Libyen sehr erfolgreich

London (dpa) - Der britische Verteidigungsminister Liam Fox hat den Start der Militäroperation in Libyen als «sehr erfolgreich» bezeichnet. Er nannte jedoch keine Einzelheiten über getroffene Ziele in Libyen.

Die Behauptung des Gaddafi-Regimes, bei den Angriffen auf Tripolis seien Dutzende Zivilisten getötet worden, bezeichnete er als Propaganda.

«Das ist genau das, was ich gedacht hatte, dass das Regime sagen würde», sagte Fox. Die Angriffe erfolgten mit sehr exakten Waffen, «die so konstruiert sind, dass sie Opfer unter Zivilisten oder andere Kollateralschäden minimieren», sagte Fox.

Fox sagte, er hoffe, dass sich noch am Sonntag, spätestens aber am Montag der erste arabische Staat an der Militäraktion beteilige. «Ich glaube, es ist sehr wichtig für die öffentliche Meinung in der arabischen Welt, zu zeigen, dass nicht nur der Westen handelt, sondern dass eine internationale Koalition handelt», sagte er. Er kündigte an, dass Tornado-Jets der Royal Air Force und Eurofighter-Flugzeuge nach Italien verlegt würden. Die erste Operation in der Nacht zum Samstag sei von einem Fliegerhorst in Norfolk (England) aus geflogen worden.

Die Flugzeuge waren nach Informationen der BBC nach sieben Stunden Einsatz und 3000 Flugmeilen auf die Heimatbasis zurückgekehrt. Sie waren von Tank- und Aufklärungsflugzeugen begleitet worden. Die Briten haben vor der libyschen Küste auch die Fregatten HMS Cumberland und HMS Westminster zur Unterstützung der Operation in Stellung gebracht. Von einem britischen U-Boot waren in der Nacht nach US-Angaben Tomahawk-Raketen abgefeuert worden.

Konflikte / Libyen / Großbritannien
20.03.2011 · 14:20 Uhr
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